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Haarseifen_blumen

 

Tipps zur Haarseife

Haare waschen mit Haarseife:

Was ist eine Haarseife oder auch Shampooseife? Diese speziellen Seifen werden ebenso handwerklich hergestellt wie Körperseifen. Der Unterschied zu anderen Seifen sind die speziellen Öle bei der Verseifung, die gut für Haar und Kopfhaut sind und für eine gute Schaumbildung sorgen. Haarseifen unterscheiden sich beim Einschäumen nur wenig von herkömmlichen Shampoos. In den Haarseifen finden Sie Weizenkeimöl, das gut für die Haut ist und juckender Kopfhaut entgegen wirken kann.
Ein großer Bestandteil in den Haarseifen ist Olivenöl. Es fördert eine gesunde Haarstruktur und Glanz im Haar. Rizinusöl sorgt neben seinen pflegenden Eigenschaften für gute Schaumbildung. Weitere Öle dienen der Pflege der Haare und der Rückfettung.
Eine sorgfältige und schonende Verarbeitung dieser wichtigen Öle in der Haarseife und eine mehrwöchige Reifezeit der Seifen sind Voraussetzung für die hohe Qualität.


Was gehört nicht in eine Haarseife ?!

Haarseifen kommen ohne synthetische Zusatzstoffe aus. In einer guten Haarseife haben Silikone, Emulgatoren und künstliche Tenside nichts verloren. Selbst ätherische Öle bräuchte es nicht zum Waschen, aber ein guter Duft trägt auch zum Wohlbefinden bei.
Auf Zitronensäure als Zusatz zu Haarseifen kann verzichtet werden, da bei der Verseifung die Säure der Zitrone so in Mitleidenschaft gezogen wird, dass es keine nachweisliche Wirkung gibt. Aber dennoch kann Zitronensaft gut als sauere Rinse zubereitet werden.


Die richtige Haarseife finden !

Aus Erfahrung ist Haare waschen ein sehr sensibles Thema und es gibt so viele unterschiedliche Haartypen wie Haare. Prinzipiell wird in drei Grundtypen eingeteilt: die leicht fettenden Haare, die trockenen Haare und die normalen Haare. Außerdem gibt es noch Menschen mit juckender, sensibler oder irritierter Kopfhaut. Darum haben wir unsere Seite so strukturiert, dass Sie schnell Ihre passende Shampooseife finden.
Um Ihnen bei der Auswahl behilflich zu sein und diese zu erleichtern, geben wir hier sowohl unsere eigenen Erfahrungen weiter, wie auch die unserer Kunden, die wir als Rückmeldungen erhalten. Bewährt haben sich auch unsere Tester für die Haarwäsche. Damit können Sie einfach verschiedene Haarseifen ausprobieren. Diese finden Sie auf der Seite Haarseifentester. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir wegen der großen Nachfrage diese nur begrenzt anbieten können.


Haarseife bei gefärbten, aufgehellten oder behandelten Haaren.

In der Regel können Sie alle Haarseifen bei gefärbten Haaren verwenden. Da es unüberschaubar viele Haarfärbemittel auf dem Markt gibt, möchten wir Ihnen gerne eine Empfehlung geben. Bei hell gefärbtem Haar empfehlen wir die Haarseife Lavaerde oder die Haarseife EM-A. Bei dunkel gefärbtem Haar (rot/schwarz) gibt es gute Erfahrungen mit der Haarseife Henna und der Haarseife Lavaerde. Sollten Sie sich bei behandelten Haaren (z.B. mit Farbe) unsicher sein, informieren Sie sich beim Hersteller oder bei Ihrem Friseur über die Verträglichkeit (z.B. des Färbeproduktes) mit einem basischen Pflegeprodukt wie Haarseife, oder führen Sie einen Test an einem nicht auffälligen Bereich Ihrer Haare durch.


Probleme bei der Haarwäsche mit Haarseife.

Im allgemeinen gibt es keine Probleme. Anfänglich kann es, je nach bisher verwendetem Shampoo oder Spülung, zu weniger Schaumbildung kommen. In seltenen Fällen fühlen sich die Haare seltsam oder sogar schmierig oder quietschig an. Das ist in der Regel nach 3-4 Haarwäschen vorbei, da sich die "Ummantelungen" der Haare durch das "Vorgänger-Shampoo" heraus gewaschen haben.
Es gibt, so zeigt die Erfahrung, in wenigen Regionen Leitungswasser, das evtl. im Zusammenhang mit Haarseife Rückstände im Haar verursacht. Kalkhaltiges Wasser ist kein Problem für unsere Haarseifen. Dauerhaft von uns getestet bei Wasserhärte 23. Wir vermuten, es liegt an der Zusammensetzung der Mineralien im Wasser. Mit einer natürlichen sauren Rinse kann dies unter Umständen vermieden werden. Außerdem pflegt die saure Rinse zusätzlich die Haare.
Ein Rezept für die sauere Rinse finden Sie auf unserer Seite Fragen und Antworten.

Wenn Sie herkömmliche Shampoos oder Pflegemittel verwendet haben, die ihre Haare ummanteln, kann es nach der Anwendung der Haarseifen auch zu einem "stumpfen Gefühl" kommen. Geben Sie Ihren Haaren Zeit ! Sie hatten durch die (künstliche) Beschichtung keine Möglichkeit sich selbst zu "reparieren".

Sollten die ersten Haarwäschen zu einem unerwarteten Ergebnis führen, haben wir einen hervorragenden Tipp von einer Kundin: Waschen Sie Ihre Haare ein-bis zweimal mit Kaisernatron. Davon geben Sie 1 bis 2 Teelöffel (je nach Haarvolumen) in ein Schüsselchen mit Wasser, lösen das Kaisernatron auf und machen damit Waschbewegungen im Haar …. das Haar ist danach sauber und die Haarseife kann erneut verwendet werden.

Die Anwendung der Haarseifen:

Machen Sie Ihre Haare nass und schäumen es direkt mit der Haarseife ein, bis Sie ausreichend Schaumbildung auf dem Haar fühlen. So haben Sie immer die richtige Dosierung und einen umweltschonenden und sparsamen Umgang. Legen Sie die Seife weg und waschen Sie Ihr Haar wie gewohnt. Spülen sie den Schaum mit klarem Wasser aus dem Haar aus - fertig ist die Haarwäsche ! Wir wünschen Ihnen eine schöne Erfahrung beim Haare waschen.


Pflege nach dem Haare waschen

Es ist in der Regel nicht nötig, nach der Anwendung der Haarseife die Haare gesondert zu behandeln. Sie können dies aber gerne wie gewohnt machen. Da Haare waschen mit Haarseife eine natürliche Pflege ist, empfehlen wir auf Pflegemittel mit synthetischen Zusätzen zu verzichten (z.B. Silikone).
Bei normalem oder trockenem Haar können Sie zur Pflege z.B. Sheabutter oder Kokosfett verwenden. Verreiben Sie sehr wenig davon in Ihren Händen und massieren es in Ihre Haarspitzen ein. Es verleiht dem Haar zusätzlichen Glanz. Hier gilt: die Menge behutsam austesten, z. B. eine Messerspitze oder eine Erbsengröße des Pflegeöls.


Wie wird unsere Haarseife hergestellt?

Gute Haarseife wird, wie Körperseife auch, aus pflanzlichen Ölen hergestellt. Spezielle Öle wie biologisches Kokosfett, Sheabutter und viele weitere, die gut für die Haarwäsche sind, werden mit einer Lauge verseift. Es entsteht ein Salz, dass sich Seife nennt. Um die wertvollen Inhaltsstoffe der verwendeten Zutaten nicht zu schädigen, werden die Seifen im sogenannten Kaltrührverfahren hergestellt. Das hat zur Folge, dass die Seifen lange reifen müssen, bis Sie die Qualität erreichen, die wir anstreben und für Sie zum Kauf anbieten. Es ist ein wenig wie bei gutem Käse.
Unsere Haarseifen oder auch Shampooseifen sind aus eigener Rezeptur mit abgestimmten Ölen zur Haarwäsche hergestellt und schonend verarbeitet. Sie sind belebend, mild duftend und für Haar und Haut geeignet. Ihr stabiler Schaum lässt sich mühelos im Haar verteilen und kräftigt es bis in die Spitzen. Olivenöl sorgt für weiches und glänzendes Aussehen. Unsere Seifen zur Haarwäsche gibt es für verschiedene Haartypen.


Haarseife selber machen?

Um eine gute Haarseife herzustellen, die einen stabilen Schaum erzeugt und pflegende Eigenschaften für das Haar hat sind verschiedene Öle notwendig. Diese sollten am besten aus kontrolliert biologischem Anbau sein, um auch nachhaltig zu handeln.
Ein großer Anteil an nativem Olivenöl verleiht dem Haar Glanz und Fülle - ein wichtiges Öl in der Haarseife, das vor allem dem Aussehen der Haare dient. Die Kalt-Verseifung von Olivenöl ist ein langwieriger Prozess. Kalt gerührte Seife heißt, dass dieses Verfahren die verwendeten Öle bei der Verseifung schont und dadurch ein milde Seife entsteht. Eine reine, kaltgerührte Olivenöl-Seife würde auf den Haaren nicht besonders stark schäumen und sich schmierig anfühlen. Darum ist es wichtig der Haarseife noch andere Pflanzenöle zuzufügen, die zum Beispiel auch zur Pflege der Kopfhaut dienen. Ein gutes Öl dafür ist Weizenkeimöl, am besten kaltgepresst, um auch hier möglichst viele Inhaltsstoffe zu bewahren.
Für stabilen Schaum auf den Haaren, der sich so anfühlt als würde man ein normales Shampoo verwenden, sorgt ein hoher Anteil Rizinusöl. Rizinusöl ist ein kleiner Geheimtipp bei der Haarpflege. Es wird auch als Haarkur verwendet und macht das Haar weich und geschmeidig. Außerdem soll es das Haarwachstum unterstützen und die Haare kräftigen. Somit ein gutes Öle für die Herstellung einer Haarseife.
Kokosöl ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Rezeptur für Haarseife. Es härtet in erster Linie die kaltgerührte Seife, und es besitzt eine Vielzahl an Mineralien und Vitaminen, die sich positiv auf die Haarstruktur und die Haarwurzeln auswirken können.

Zusammengefasst sind dies die wichtigsten Öle bei der Rezeptur zu einer Haarseife:

• Olivenöl
• Rizinusöl
• Weizenkeimöl
• Kokosöl

Darüber hinaus gibt es spezielle Öle, die die Rezeptur einer Haarseife abrunden und diese wertvoll für die verschiedenen Haartypen machen. Hierzu gehören Arganöl, Sheabutter, Mandelöl, Aprikosenkernöl, Kakaobutter und viele andere. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und eine Recherche insbesondere zu der Wirkung der Öle ist sinnvoll.

Nicht zuletzt müssen die Öle noch zur Seife werden. Feste Seifen werden mit Natronlauge (NaOH) verseift. Dies ist nicht ganz ungefährlich, da die Lauge sehr ätzend ist und Haut und Augen schädigen kann.
Warum muss Öl mit einer Lauge verrührt werden, um Seife herzustellen ?
Dazu eine kurze Beschreibung: Öle sind mit ihren Fettsäuren, wie der Name schon sagt, im saueren Bereich. Eine Lauge, wie die Natronlauge, ist im basischen Bereich. Werden diese beiden Flüssigkeiten zusammengerührt, entstehen nahezu neutrale Salze, in diesem Fall Natriumsalze, die wir Seife nennen.

So muß bei der Herstellung im Kaltrührverfahren sehr genau auf die Menge der Lauge geachtet werden, die sich mit dem Verseifungsfaktor der einzelnen Fette berechnen lässt. Zuviel Natronlauge macht die Seife zu „scharf“, also im ph-Wert zu hoch, zu wenig Lauge macht die Seife zu weich, weil zu viele Fette unverseift bleiben.
Auch bei der Verwendung des Wassers zur Herstellung der Lauge sollte darauf geachtet werden, dass der Kalkgehalt und die Zusammensetzung der Mineralien für eine gut schäumende Seife stimmen.

Wichtig für ein Haarseifenrezept ist eine gewisse Rückfettung, bzw. Überfettung. Rückfettung bedeutet, dass ein unverseifter Anteil eines Fettes oder Öls in der Seife bleibt, um im Fall einer Haarseife die Kopfhaut zu pflegen und ein Spannungsgefühl zu vermeiden, bis sich der hauteigene Säureschutzmantel nach dem Waschen erholt hat. Das heißt, nach der Hauptverseifung werden der Seifenmasse noch pflegende Öle als Rückfettung zugeführt. Bei normalem Haar reichen 2 % der gesamten Masse aus. Bei trockenem Haar oder trockener Kopfhaut sind auch bis zu 4 % oder mehr möglich. Bei leicht fettigem Haar sind 1,5 % zu empfehlen.

Um der Seife Duft zu verleihen, sind natürliche ätherische Öle die erste Wahl. Wieviel ätherisches Öl benötigt wird, hängt oft von der Art des Duftes ab. Für holzige Düfte (z.B. Vetiver) in einer Seife benötigt man kleinere Mengen ätherisches Öl. Bei Zitrusdüften oder blumigen Düften dagegen etwas mehr.
Eine kaltgerührte Haarseife kann nach dem Erhärten nicht gleich verwendet werden und sollte mindestens 5 Wochen zur Trocknung lagern. Sie wird dadurch mild und hart. Auch eine längere Lagerung lässt die Seife weiter reifen.

So entsteht eine wirklich gute Haarseife mit sehr gutem Waschergebnis und ein Pluspunkt für die Umwelt, da eine Seife viel Plastikverpackung vermeidet.

Wichtig:
Seife selber machen heißt, mit Lauge umzugehen und sich zu schützen (Augen, Haut und Hände). Bitte verwenden Sie keine Küchengeräte wie zum Beispiel einen Thermomix. Diese können dadurch Schaden nehmen. Geräte oder Küchenutensilien, die mit der Seifenmasse in Berührung kamen, sollten für die Zubereitung von Nahrung nicht mehr verwendet werden. Kleidung die Seifenmasse oder Lauge abbekommt, wird geschädigt.

Texte und Bilder, © Copyright 2020, SAVION Feine Seifen OHG - beachten Sie unseren Hinweis im Impressum


Wir wünschen Ihnen ein schönes Wascherlebnis mit unseren Haarseifen!

Ihr Team von Savion

Unser Team steht Ihnen bei Fragen gerne per Telefon unter 09151-822439 und per Email: seife@savion.de beratend zur Seite. Oder Besuchen Sie uns in unserer Manufaktur in Happurg, in der schönen Frankenalb, am Rande der Fränkischen Schweiz.

 

Haarseife Melisse Haarseife Brennnessel Haarseife Henna Haarseife Citrus

 

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